Spiel der Magie

Akute Leukämie – dass der Krebs zurückgekehrt ist, raubt der siebzehnjährigen Julia jegliche Hoffnung. Doch in der selben Nacht erhält sie einen Anruf. Eine mysteriöse Stimme mit Namen Cevisnu verspricht ihr Heilung. Sie will sie am Blautopf treffen. Dort findet Julia das Tor zu einer magischen Welt: Avaril.
Cevisnu entpuppt sich scheinbar als Göttin der Avariller, die personifizierte Magie. Sie könnte Julia heilen. Aber dafür fordert sie einen nahezu unmöglichen Gefallen von ihr: Julia soll einen Fluch auflösen, der auf dem Herrscherhaus Avarils lastet. Sie muss nicht nur gegen die Königin Avarils kämpfen und die zerstrittenen Völker vereinen. Die Auflösung des Fluchs führt sie auch zurück in die Entstehungszeit Avarils, das Jahr 1206, in dem ein erbitterter Kampf zwischen Philipp von Schwaben und Otto dem Welfen um die Krone des Heiligen Römischen Reiches schwelt.
Zwischen Mittelalter und Magie, Liebe und Verrat, Freundschaft und Intrigen lernt Julia, was es bedeutet, zu leben.

Setting: Als sich das Zusammenleben zwischen Menschen und Fabelwesen in Europa zunehmend als schwierig erweist, kreieren Magier die Parallelwelt Avaril. Nachdem sie den Menschen jede Erinnerung an ihre Existenz geraubt haben, ziehen sich die Fabelwesen dorthin zurück. Da Avaril eine Art Spiegelbild ist, kann es nicht ohne Verbindung zur Welt bestehen. Vor den Augen der Menschen verschleiert existieren deshalb auf dem Grund des Blautopfes bei Blaubeuren zwei Portale, eines, das mit der Zeit voranschreitet und ein anderes, das zu dem Zeitpunkt zurückführt, in dem Avaril entstand: 1206. Dieses Tor zu durchschreiten ist strengstens verboten, denn dann würde sich die stillstehende Zeit rühren und Avaril könnte seine Vergangenheit verlieren.
Um die anfänglichen Wirren in der neuen Welt beizulegen, erschaffen Hexen die magischen Elementarsteine Feuer, Wasser, Luft und Erde, die als Artefakte ihrer Besitzerin genug Macht geben, die Völker Avarils zu beherrschen. Doch schon bei der Wahl der ersten Königin wird das fragile Gleichgewicht zerstört. Die abgewiesene Kontrahentin Cliva belegt Avaril mit einem Fluch: Jede zweite Königin verliert ihren Willen und tyrannisiert das Volk fortan. Das Geheimnis um die Fluchauflösung nimmt Cliva mit in den Tod. Die Avariller klammern sich seitdem an eine Strophe, die Rettung verspricht und anscheinend von der Göttin Cevisnu verfasst wurde. Zwar gibt es in Avaril kein einheitliches Glaubenssystem, doch die meisten glauben (monotheistisch) an die Macht der Magie, die einige in der Göttin Cevisnu personifizieren.

Statusberichte:
17.04.2017: Schneeflocke für Band 01 abgeschlossen