Straka

von | Mrz 28, 2016 | 0 Kommentare

Autorin: Sabrina Železný
Print: 109 Seiten
Verlag: Machandel Verlag
Sprache: Deutsch
Kaufen: AmazonThalia ~ Verlag

Bewertung: Amüsantes Fantasyabenteuer für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene, mit viel Herz und Verstand.

Die Aufgabe eines Goblins ist es, Unruhe zu stiften. Sie verwirren Wolle oder lassen die Milch sauer werden, immer mit dem Ziel, ihre Herren zu maßregeln, wenn diese sich aus irgendeinem Grund falsch verhalten. Das Goblinmädchen Straka kann leider nichts davon. Ihre Milch wird immer süß und wenn sie mit der Wolle arbeitet, werden wunderschöne Freundesbänder daraus. Ihre Menschenfreunde finden das klasse, doch Straka fühlt sich völlig fehl am Platz. Als der Vater ihrer Freunde von Männern des Barons verprügelt wird, trifft sie eine Entscheidung: Sie zieht aus und sucht nach einem Ritter, um bei ihm in die Lehre zu gehen. Straka will ein Rittergoblin werden.
Tatsächlich trifft sie auf den grummeligen Ritter Lumírek, der die Aufgabe hat, die Greifen am Grauen Fluss zu bekämpfen. Unterwegs freundet sich Straka außerdem mit einem Golem und einem jungen Greifen an. Die ungleiche Gruppe muss sich zusammenraufen.

Das Abenteuer um Straka ist absolut herzergreifend. Die kleine Goblindame ist mir schnell ans Herz gewachsen, ebenso wie der Golem Oto und der junge Greif Jaro. Lumírek hatte etwas schwerer bei mir, aber auch er hat eine absolut liebenswerte Seite.
Am Anfang hat sich die Geschichte für mein Empfinden ein bisschen gezogen, doch spätestens ab den Szenen am Grauen Fluss voll in den Bann gezogen.
Der Stil der Autorin ist wie ich es von ihr gewohnt bin solide. Persönlich mag ich ihn zwar lieber bei Geschichten für eine ältere Zielgruppe, aber auch für Kinder ist er durchaus geeignet.
Der Plot ist hervorragend für Kinder geeignet, besonders den Schluss (den ich hier natürlich nicht spoilern möchte) finde ich absolut gelungen.

Positiv hervorheben möchte ich außerdem die kleinen, humoristischen Einlagen. Meine persönliche Lieblingsstelle:

Der Ritter rollte mit den Augen. „Und was schlägst du vor, Fräulein Naseweis?“
„Schabernack“, korrigierte sie instinktiv. „Familie Naseweis wohnt beim Baron.“

Fazit: Die Geschichte hat Witz, Herz und Verstand. Einziges Manko ist der etwas zähe Anfang, deshalb reicht es nur für 4/5, aber nichts desto trotz, eine wunderschöne Story.

Ich lese gerade:

Data from Goodreads

  • Book cover

    Die Lüge von Amergin Manor

    Antonia Günder-Freytag

    52 %
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