Jahresrückblick 2017

von | 31. Dez 2017 | 0 Kommentare

Das Jahr 2017 war rückblickend ein sehr bewegtes Jahr. Es gab Höhen und Tiefen, wobei ich persönlich die erste Hälfte des Jahres positiver in Erinnerung habe als die zweite Hälfte, aber das mag auch daran liegen, dass ich negative Erinnerungen meist verdränge 🙂 Ich möchte hier keine ausführlichen Informationen über die einzelnen Monate liefern, aber doch in aller Kürze meine Highlights für jeden Monat festhalten.

Den Januar habe ich Großteils noch damit verbracht, aufs Examen zu lernen und ich war furchtbar aufgeregt. Die ersten Prüfungen standen Ende Januar an und gingen bis Anfang Februar. Wirklich fertig war ich eigentlich erst im Februar, aber der Abschluss meines Studiums gehört für mich an den Anfang des Jahres 2018, deshalb bezeichne ich es jetzt einfach mal als mein Highlight des Januars.

Im Februar hatte ich frei und unternahm eine Reise nach Wien. Das diente auch der Recherche für „Tod einer Hofdame“, der Roman, dessen Lektorat ich Anfang des Jahres zu bearbeiten hatte. Weitere Informationen finden sich in dem Blogbeitrag über die Recherchereise nach Wien.

Der März ist für Schreiberlinge und Buchliebhaber von einer großen Messe dominiert: Der Leipziger Buchmesse! Auch ich war im Jahr 2018, mit rosafarbenem Schal bekleidet und im Autorenkleidchen, in Leipzig. Dieses Jahr zum ersten Mal mit Übernachtungen. Auch hiervon gibt es im Blog einen ausführlicheren Bericht.

Im April brach bei mir nicht nur die neue Arbeitsstelle, sondern auch die Vorfreude auf meinen bald erscheinenden zweiten Historienroman an. Am meisten Freude bereitete es mir, die Book Release Party vorzubereiten und durchzuführen.

Na, wer errät, was mein Highlight des Monats Mai war?

Richtig: Die Veröffentlichung von „Tod einer Hofdame – Eine königliche Ermittlung“! Ich bin unglaublich glücklich über das neue Buch-Baby und freue mich über die vielen Leser*innen, mit denen ich über das Buch schon plaudern durfte 🙂

Im Juni begann ich mit der (neuen) Rohfassung von „Spiel der Magie“. Das Projekt begleitet mich bereits seit einigen Jahren, bald sind es zwanzig, um genau zu sein. Da sich mittlerweile einiges an meiner Art zu schreiben und auch an den Charakteren und damit zwangsläufig an der Geschichte selbst verändert hat, beschloss ich, die Trilogie noch einmal neu zu schreiben. Gleichzeitig diente mir dieses „back to the roots“ dazu, wieder in die Schreiberei hineinzufinden. Ich weiß inzwischen, wie sehr ich sie während des Examens vermisst habe.

Ein Wochenende im Juli habe ich als besonders positiv in Erinnerung: das habe ich mit Schulfreunden in Freiburg zugebracht. Wir besuchten das dortige, alljährliche Weinfest – die Weißweine waren köstlich! – und besichtigen am darauffolgenden Tag das nahegelegene Colmar in Frankreich.

Meinen Urlaub im universitätstechnisch ohnehin arbeitsarmen Monat August verbrachte ich im Europapark und in der Nähe von Hamburg, beide Male mit Verwandten. Ich habe mich gut erholt und eine wirklich schöne Zeit verbracht, in der ich schreibtechnisch ohne schlechtes Gewissen ein wenig kürzer getreten bin.

Das Highlight des Septembers waren definitiv die Tübinger Tolkientage. Ich hatte ja mehrere Lesungen mit der Hofdame im vergangenen Jahr. Diese im September war besonders familiär und herzlich, obwohl ich die Zuhörer und Veranstalter davor nicht gekannt habe. Gerne bin ich in 5 Jahren wieder dabei!

Im Oktober beschäftigte ich mich vorrangig mit der Recherche zu dem nächsten Historienroman, zu dem ich ja ebenfalls bereits ein paar Informationen habe durchscheinen lassen (siehe Vorbereitungen zum NaNoWriMo). Aber ein absolutes Highlight war für mich die Hochzeit zweier Freunde, für die ich mich sehr gefreut habe!

Auch der November ist für Schreiberlinge meist belegt. Es ist die Zeit des National Novel Writing Months, mit dem Ziel, innerhalb eines Monats 50k zu schreiben. Ich hatte mich zwar mit „Spiel der Magie“ langsam wieder an Wortzahlen herangetastet, allerdings war ich sehr gespannt, ob es mir tatsächlich gelingen würde, diese Zahl zu knacken. Ursprünglich hatte ich geplant, den Historienroman zu schreiben, für den ich im Oktober recherchiert hatte. Da ich am 31.10. aber noch keinen geeigneten Plot vorzuweisen hatte, entschied ich mich spontan, als Rebellin unterwegs zu sein. Ich schrieb an „Spiel der Magie“ weiter und kroch mit ach und krach über die 50k-Ziellinie.

Auch wenn der Dezember von Advents- und Weihnachtsfeiern dominiert wird, habe ich auch in diesem Monat an „Spiel der Magie“ weitergeschrieben und eine sehr schöne Lesung auf der Burg Nideggen halten dürfen. Weihnachten mit der Familie und auch die kommende Sylvester-Nacht mit Freunden waren und werden sicherlich Highlights des Monats.

Den Start in ein Neues Jahr finde ich immer in vielerlei Hinsicht aufregend. So viel Unbekanntes steht bevor. Dennoch plant man das ein oder andere. Ich möchte in kurzen Stichworten meine 3 mir wichtigsten Schreibziele für 2018 nennen und bin gespannt, was ich davon am 31.12.18 als „erledigt“ kommentieren kann:

  • „Spiel der Magie 1“ möchte ich in jedem Fall abschließen und dem ein oder anderen (Klein-)Verlag Exposé und Leseprobe zuschicken.
  • Das Historienprojekt mit dem Arbeitstitel „Unter der Indischen Sonne“ soll wenigstens in der Rohfassung bis Ende nächsten Jahres fertig sein. Eigentlich möchte ich es sogar schon zum Verlag schicken können, aber falls das erst Frühjahr 2019 möglich ist, dann ist das eben so.
  • Bei „Spiel der Magie 2“ möchte ich die Rohfassung soweit wie möglich vorantreiben, am liebsten möchte ich sie ebenfalls abschließen.

Was sind die 3 Ziele, die euch für 2018 am Wichtigsten sind? Verratet sie mir doch in den Kommentaren!

In jedem Fall wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und einen gesegneten Start ins Jahr 2018!

Ich lese gerade:

Data from Goodreads

  • Book cover

    Die Lüge von Amergin Manor

    Antonia Günder-Freytag

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