Cover

von | 16. Aug 2016 | 0 Kommentare

Ich bin künstlerisch außerhalb von Musik und Literatur leider gar nicht begabt. Zeichnen konnte ich nie und Bilder zu bearbeiten eigne ich mir erst allmählich via GIMP2 an. Eine tolle Hilfe ist dabei pixabay, meist finden sich dort richtig tolle Bilder! Allerdings reichen meine Fertigkeiten bei weitem nicht, um ein Cover zu gestalten. Deshalb zielt dieser Beitrag nun auch eher darauf ab, was bei der Zusammenarbeit mit Verlagen bezüglich des Covers aus meiner Sicht zu beachten ist.

Meine erste eigene Veröffentlichung war „Freiheit – Um jeden Preis“. Beim ersten Baby lernt man ja bekanntlich am meisten, und was das Cover anbelangt trifft das in meinem Fall definitiv zu. Ich kann mich nicht mehr an meinen genauen Wortlaut erinnern, aber grob muss ich dem Verleger etwas in folgender Richtung geschrieben haben: „Ich könnte mir eine gefangene Frau gut vorstellen, bin aber auch offen für andere Motive.“ Ich wartete gespannt auf Vorschläge. Leider verstand der Verleger diese Aussage als Freifahrtschein. Ich will ihm keinen Vorwurf machen, stattdessen habe ich für mich daraus die Lehre gezogen, immer zu schreiben, dass ich vor der Veröffentlichung das Cover gerne sehen würde. Denn in diesem Fall war es tatsächlich so, dass ich das Cover in dem Moment zu Gesicht bekam, da das Buch als lieferbar auf der Homepage aufgeführt wurde … Passiert(e) mir einmal und nie wieder!

Wichtig ist es, deutlich zu kommunizieren. Das bedeutet nicht, dass Autor/in allein über das Cover entscheidet. Tatsächlich wissen Verlage häufig genauer, was ihre Zielgruppe mag. Letztlich ist es mir aber wichtig, auch zufrieden mit der „Kleidung meines Kindes“ zu sein, deshalb rede ich trotzdem gerne mit und bislang habe ich damit Recht gute Erfahrungen gemacht. Sehr gut finde ich es auch, wenn Verlage mehrere Cover zur Auswahl geben und Leser darüber abstimmen dürfen. Bei „Als wir Charleston tanzten“ gab es eine Abstimmung auf vorablesen.de. Das Ergebnis war zwar sehr knapp, da wohl beide Cover in etwa gleich viele Interessenten an Land gezogen haben, aber ich finde es schön, Leser früh in das Prozedere zu involvieren.

Bei „Die Schwelle – Vermächtnis der Hüter 1“ haben Toni Kuklik und ich viele Versionen hin und her geschickt, bis wir beide endlich zufrieden waren. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie die ganze Arbeit auf sich genommen hat. Wir haben vor allem lange überlegt, ob wir nicht die Personen deutlicher ins Bild setzen sollen, aber ich habe mir das Gemälde gewünscht, und sie hat meinen Wunsch erfüllt 😉

Wie seht ihr das: Manche schwören ja auf Personen auf den Covern, andere wollen das auf keinen Fall. Gibt es für euch solche „Do’s and Dont’s“ bei Covern?

Ich lese gerade:

Data from Goodreads

  • Book cover

    Die Lüge von Amergin Manor

    Antonia Günder-Freytag

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