Isabella Benz: Liebe Betty! Ich darf dich heute hier auf der Autorencouch begrüßen, da du ebenfalls an der Anthologie Eight Shades of Love (mobi; epub) mitgewirkt hast. Vielleicht fangen wir zunächst mit der schönen Frage an: Liebe – Was ist das eigentlich?
Betty Kay: Liebe ist der Motor der Welt. Was tun wir nicht alles, um das Gefühl der Geborgenheit, des Angenommenseins, des Dazugehörens zu empfinden? Wir alle suchen nach Bestätigung. Wir suchen nach der einen Person, die uns nimmt, wie wir sind. Jedes dieser Bedürfnisse entspringt aus der Sehnsucht nach Liebe. Und wenn wir Liebe weiterschenken, gibt das unserem Leben Sinn.
Isabella Benz: Liebe als Sinn des Lebens, eine schöne Definition! Liebe spielt ja auch in Adolescentia Aeterna eine wichtige Rolle. Hinter deiner Kurzgeschichte findet sich ja eine Leseprobe aus diesem Roman. Warum hast du dich gerade dafür entschieden?
Betty Kay: Ich habe eine Leseprobe aus dem ersten Buch meiner dreiteiligen Mystery-Erotikromanreihe „Adolescentia Aeterna“ gewählt, weil auch dieser Roman eine starke Heldin hat und die Erotik nicht zu kurz kommt. Wem „Mein Deckel“ gefällt, der mag auch die Geschichte von Eva und den 21 Brüdern.
Isabella Benz: Na, da werfen wir doch gerade einmal einen kurzen Blick in Mein Deckel:

Jeder Topf findet irgendwann seinen Deckel. Diesen allgemein bekannten Ausspruch habe ich bislang für schwachsinnig gehalten. Ein idealer Mann, mit dem man eine Beziehung voller Liebe führen kann. Der perfekte Partner, der einen ergänzt wie das richtige Puzzlestück. Ein Geliebter, bei dem man sich vollständig fühlt: so jemand existierte in meiner Welt nicht. Ich konnte mir so jemanden nicht einmal vorstellen. Doch das war, bevor ich Denis kennenlernte.

Was ist denn deiner Meinung nach das Besondere an deiner Kurzgeschichte?
Betty Kay: In „Mein Deckel“ habe ich versucht alles zu packen, was auch meine Romane ausmacht: Selbstbewusste Heldinnen, die Suche nach dem Glück und Erotik.
Isabella Benz: Wenn du die Protagonisten deiner Kurzgeschichte mit drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Betty Kay: Ich-Erzählerin: auf der Suche
Denis: von sich überzeugt
Isabella Benz: Das klingt als könne ihr Aufeinandertreffen spannend werden 🙂 Zum Abschluss würde ich gerne von dir wissen: Was sind denn die Rahmenbedingungen dafür, dass du schreiben kannst?
Betty Kay: Am besten auf das Schreiben konzentrieren kann ich mich am Vormittag. Ich höre gerne zu der Geschichte passende Musik. Ansonsten gibt es keine fixen Rituale. Ich versuche, den Verlauf der Geschichte möglichst genau im Kopf zu haben und mich ganz auf die Stimmung zu konzentrieren.
Isabella Benz: Das sind sicherlich gute Voraussetzungen für deine stimmungsvolle Geschichten! Vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast!
Wer mehr über Betty Kay wissen möchte, sollte bei ihrer Homepage vorbei schauen. Sie ist außerdem auf Facebook und Twitter zu finden.